Was Sie beachten müssen, wenn Sie nach Nordkorea reisen
07. Apr, 2011
Nordkorea gilt als eines der für Touristen am wenigsten geöffneten Länder der Welt. Ausländer müssen deshalb einige Sicherheitsvorkehrungen beachten, wenn Sie in die Demokratische Volksrepublik Nordkorea verreisen. So kann es beispielsweise für Ausländer bereits unangenehme Folgen haben, wenn Sie Einwohner oder Häuser fotografieren.
Nordkorea ist kein Urlaubsland
Nordkorea ist ein gegenüber Ausländern sehr verschlossenes Land. Deshalb sind Reisen in das asiatische Land nur mit einer ständigen Begleitung von einem Dolmetscher zugelassen. So lassen sich Konfliktsituationen schneller lösen. Nur sehr wenige Koreaner beherrschen die englische Sprache. Außerdem müssen Ausflüge außerhalb der Hauptstadt Pjöngjang von der koreanischen Verwaltung zuvor genehmigt werden. Solche Besuche werden durch koreanische Sicherheitsorgane streng bewacht, was das Reisevergnügen erheblich einschränken kann.
Vorsicht beim Fotografieren in Nordkorea
Sowohl ein Großteil der koreanischen Bürger wie auch die Regierung sehen es nicht gerne, wenn Ausländer in Ihrem Land fotografieren. So kam es in der Vergangenheit des Öfteren zu Übergriffen aus der Bevölkerung gegenüber fotografierenden Urlaubern. Die koreanische Polizei nahm bereits einige fotografierende Ausländer fest. Selbst harmlose Motive sollten Sie nur mit äußerster Vorsicht fotografieren oder lieber auf das Fotografieren in der Öffentlichkeit ganz verzichten. Außerdem sollten Sie noch andere Sicherheitstipps beherzigen, wie beispielsweise Ihr Portemonnaie versteckt zu halten und keinen teuren Schmuck umzulegen.
Welche Risiken Nordkorea noch verbirgt
Das gesundheitliche System von Nordkorea steht auf einem sehr niedrigen Niveau. Besonders in ländlichen Gebieten ist die medizinische Versorgung unzureichend. Bei Autounfällen kann es passieren, dass Sie stundenlang sogar auf Ersthelfer warten müssen. Außerdem sind Sicherheitsgurte in Taxen oft nicht vorhanden, was ein weiteres Sicherheitsrisiko verbirgt. Mietwagen an jeder Ecke können Sie hier nicht erwarten. Aufgrund der Teilung von Korea müssen Reisende laut des Auswärtigen Amts jedoch nicht mit Gefahren rechnen.
Bild: panthermedia.net Roberto Fumagalli
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